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Operation Hütte

    Als erstes brauchen wir ein Gebäude. Es darf ruhig ein wenig eingestürtzt und überwuchert sein. Dass ist Teil von Operation Hütte. Möglichkeiten, sowas zu finden: Zwangsversteigerungen mit 1€ Verkehrswert durchforsten oder einfach solange Leute anquatschen, bis jemand was weiß. Also wenn du was weißt, sag Bescheid oder frag solange Leute, bis irgendwann irgendjemand was weiß

    So, dass man es ohne Gefahr betreten kann. Was eh nicht mehr zu retten ist abreißen. Alles andere wird abgestützt, abgedichtet und repariert. Und Strom und Wasser müssen wahrscheinlich auch angeschlossen oder neu instand gesetzt werden.

    Jetzt kann mit allen verfügbaren Mitteln das ganze Gelände „geupcyclet“ werden. Improvisation und Kreativität werden bei Operation Hütte elementare Herangehensweisen werden, denn wir wollen mit Material arbeiten, das andere nicht mehr brauchen. Kleinanzeigen, Reste von Firmen, Sperrmüll, und was man halt sonst noch so findet. Damit und mit viel Motivation und Engagement wollen wir das Gelände zu einem angenehmen Ort machen.

    Wir wollen nicht nur auf dem Gelände leben, wir wollen es auch als Basis für viele coole Aktionen nutzen. Es soll ein Ort sein, an dem man sich austauschen und voneinander lernen kann. Kleine Festivals, Conventions, Partys sollen genauso stattfinden wie Workshops zu z.B. Nachhaltigkeit, Zirkus, alternativem Leben, Gärtnern oder was auch immer sich anbieten wird. Jeder soll sich mit einbringen können und genau das machen, was er kann oder lernen will.

    Traumvorstellung: ein altes, verlassenes, herrlich verschachteltes, romantisch marodes Fabrikgelände. Es darf durchaus runtergekommen sein, mit kaputten Decken und Wänden und Vegetation überall. Wenigstens Teile der Grundbausubstanz sollten aber erhalten geblieben sein. Wie wollen wir an sowas kommen?

     

    • Zwangsversteigerungen mit 1€ Verkehrswert. Da gibts sogar relativ viel mit durchaus auch mal 4000m². Nur Altlasten oder Bodenverschmutzungen machen da häufig n Strich durch die Rechnung
    • Leute anschreiben, die mit Immobilien oder alternativen (Wohn)Projekten zu tun haben und hoffen, das uns jemand weiterhelfen kann
    • Warten das uns Zufall und Glück irgendwann genau dass in die Hände spielen was wir brauchen

    Falls dir noch was einfällt, sind wir offen für Anregungen <3  

    Zwei Gründe: 1. Geld und 2. weil es einfach langweilig und uninspirierend ist. Not macht erfinderisch. Etwas Intaktes bringt einen nicht dazu, neu, kreativ oder anders zu denken. Wenn aber eh alles zu spät ist, können wir komplett frei arbeiten und dabei unkonventionellere Lösungen finden.

    Teil des Projektes ist es, mit so wenig wie möglich davon aus zu kommen. Wie weit kommt man, wenn Motivation und Energie das Startkapital sind?
    Wir wollen bewusst auf Materialien setzen, die bei den Meisten als Müll abgestempelt werden. Und eine kleine finanzielle Grundlage für alles, was man nicht hin pfuschen kann, existiert auch bereits.
    Langfristiges Ziel ist, dass das Projekt sich irgendwann über Spenden bei Partys, Workshops oder welchen Veranstaltungen auch immer, selber tragen kann.

     

    • Einen freien Begegnungort kreieren, so dass Workshops, Conventions, kleine Festivals oder Partys veranstaltet werden können.
    • Es soll eine Möglichkeit geben, dass jeder sein Wissen und seine Fähigkeiten mit anderen teilen kann. Ob das jetzt regelmäßige Zirkusworkshops oder eine Einheit Gärtnern sind…
    • Einen Ort zum lang- oder kurzfristigen Leben schaffen, so dass Reisende genauso zu Hause sein können wie Menschen die sich fest mit einbringen.
    • Und natürlich alles was sich sonst noch so anbieten wird, um sich küntlerisch kreativ und nachhaltig auszutoben!

    Was am Ende entsteht ist natürlich stark von den Gegebenheiten abhängig. Steht das Gebäude in der Stadt, voll in der Pampa, ist es n ganzer Gebäudekomplex mit größerem Grundstück oder nur ein einfaches Haus, ist es verkehrstechnisch günstig angebunden…

     

    Weder wollen, noch können wir so ein Gebäude “normal” renovieren und daraus Loft ähnliche Gebilde machen. Es soll immer liebevoll selbstgemacht und improvisiert aussehen und damit auch andere inspirieren, unkonventionelle Wege jenseits der Wegwerfgesellschaft zu gehen.

    Wir wollen hauptsächlich erstmal machen und alle die auch Lust haben was zu reißen, sind dabei herzlich willkomen. Das Projekt soll weitgehend unpolitisch sein. Wer also welche Einstellung hat ist sekundär, solange das nicht auf kosten anderer geht. Der Fokus soll auf selbstreflektierter, umsichtiger Interaktion liegen.

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